Waltenhofen-Martinszell l az l
Vom Ein-Mann-Betrieb zum weltweit agierenden Unternehmen mit 120 Mitarbeitern: Stolz blickte Markus Stoll in der Jubiläumsfeier für 50 Jahre „Stoll und Frey Ingenieure" auf die bewegte Geschichte seiner Firma zurück. Zahlreiche Geschäftspartner, Kunden und Gäste nahmen anlässlich des Jubiläums an einem „Zukunftsforum" teil. Dazu boten Fachvorträge und Referenten aus ganz Deutschland in den Räumen des Unternehmens in Martinszell aktuelle Informationen zu künftigen technischen Entwicklungen und Managementthemen. Abends ging es dann mit einem Unterhaltungsprogramm in der Kemptener Big Box weiter.

Höhepunkt war dort der Vortrag von Porsche Forschungs- und Entwicklungschef Wolfgang Dürheimer über Innovationsprozesse in mittelständischen Unternehmen. Die Erfolgsgeschichte vom Ein- Mann-Betrieb zum heutigen Unternehmen Stoll und Frey Ingenieure mit 120 Mitarbeitern begann 1959: Damals gründete der Vater des heutigen Chefs, Ernst Stoll, mit einem Motorrad als erstem Geschäftsfahrzeug die gleichnamige Firma. Auf dem Motorrad - einer Leiter über der Schulter und dem Kabelstrang um den Hals - machte sich Ernst Stoll auf den Weg zu seinen Kunden. Kontinuierlich baute er die Firma aus und schuf ein solides Fundament, auf dem Sohn Markus ab 1992 den Betrieb weiterentwickelte.

„Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung“

Im Jahre 2001 wurde der Betrieb mit „Frey Ingenieure" zusammengeführt. 2006 gründete Markus Stoll eine Niederlassung in der Schweiz sowie eine Repräsentanz in China, 2008 kam eine weitere in Russland hinzu. In diesem Jahr gründete er schließlich in Hongkong die „Frey Stoll Asia" sowie die chinesische „Frey Stoll Shenzha Handelsgesellschaft". Dieses Wachstum erlebte Firmengründer Ernst Stoll allerdings nicht mehr - er starb im Jahr 2004. Was den Mittelständler Markus Stoll heute bewegt, seien die globalen Herausforderungen: „Unsere Zum Jubiläums-Festabend von „Stoll und Frey Ingenieure" sprach Porsche-Mann Wolfgang Dürheimer. Aufgabe ist es, Lösungen zu finden für die globalen Probleme", so der Unternehmenschef. Es reiche nicht, einfach weniger Auto zu fahren. Er setze auf die Vernetzung von Kompetenzen.

Sein Credo im Unternehmen ist „ganzheitliches Technologie- Know-how": „Darin liegt unsere Chance, die komplex gewordenen Probleme zu lösen." Voraussetzung dafür sei die ständige Suche nach Innovationen.